ERNST JANDL

Klaus Siblewski

a komma punkt

Ein Leben in Texten und Bildern

1996 erschien Ernst Jandls bisher letzter Gedichtband peter und die kuh, und einer der Kritiker gab seiner Besprechung den Titel „Goethe spricht“. Andere bewunderten einen Autor, der trotz seiner siebzig Jahre nichts von seiner Radikalität und Formenvielfalt verloren habe. Seine Lesungen, egal ob er mit Musikern auftritt oder alleine, begeistern ein immer noch größer und jünger werdendes Publikum, er hat unter den Dichtern längst den Ruhm von Rock-Musikern erreicht. Wie aber sind seine Gedichte entstanden? Wann ist bei Jandl die Entscheidung gefallen, sein Leben mit Schreiben bestreiten zu wollen? Warum gehörte Jandl lange zu den umstrittensten Autoren, und weswegen legte er sich mit vielen Schriftstellern in seinem Land an? In Bildern – schon Jandls Vater, einleidenschaftlicher Fotograf, hat viele Aufnahmen von ihm gemacht – und Texten von und über Ernst Jandl wird zum ersten Mal sein Lebensweg nachgezeichnet: wie aus dem Sohn eines Wiener Bankangestellten der Lyriker wurde, der wie kein anderer das Gedicht aus seinem Material, der Sprache, heraus revolutioniert hat. a komma punkt zeigt in Wort und Bild den Weg des Dichters vom Außenseiter und „Verderber der Jugend“ zum Lyriker, dessen Heimatland Österreich sich 1996 beeilt hat, ihm seinen höchsten Orden an die Brust zu heften – einem Dichter, der nichts, aber auch gar nichts von der Radikalität verloren hat, mit der er einst begann.

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